Die Musik geht weiter - Newsletter 3

Liebe Kinder, liebe Eltern,

die Ausgangssperre hat es nicht geschafft, unsere Musik verstummen zu lassen! Und wie die Presse es so oft in der Geschichte gemacht hat, übe auch ich ein bisschen Medienmanipulation aus, um Sie dazu zu bringen:

« mehr zu basteln

« mehr zu musizieren

« mehr zu tanzen

« mehr zu schreiben

« und das alles gemeinsam mit Ihren Kindern!

Wir möchten Kultur nicht nur passiv konsumieren, sondern sie auch aktiv gestalten. Denn nur die aktive Auseinandersetzung mit Musik, Kunst und Kultur im Allgemeinen hält uns geistig und körperlich gesund in solchen Zeiten. „Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte die Choreografin aus Wuppertal, Pina Bausch.

Auf diesem Blatt finden Sie die vier letzten Tiere zu unserem Bewegungsspiel. Für Kinder mit motorischen Einschränkungen gibt es im nächsten Blatt eigene Karten. Die Videos sind auf dem FortSchritt-Youtube-Kanal.

Bewegungsspiel 1: https://www.youtube.com/watch?v=YFym48L5Yd8

Bewegungsspiel 2: https://www.youtube.com/watch?v=sZqB-p_QQOk

Bewegungsspiel 3: https://www.youtube.com/watch?v=c6VSHdKMIpw

Danke für Ihr Mitlesen und Mitmachen,
Marina Varouta

Musikpädagogin in den FortSchritt-Einrichtungen

Der kleine Bär sucht den Frühling

von Birgit Blees, Leiterin der FortSchritt Kinderkrippe und des Waldkindergartens in Germering.

Es ist eine Geschichte über Resilienz (die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen), genau, was die Corona-Krise von uns und von unseren Kindern derzeit fordert.

Es war Winter, die Bärenfamilie war, wie sie es gewohnt war, in ihrer Höhle, da es draußen kalt war und schneite. Papa Bär und Mama Bär machten es sich in der Höhle gemütlich, kochten ein Süppchen und tranken Tee. Der kleine Bär Oskar spielte in seiner Spielecke. Das ging so mehrere Tage, doch nach einiger Zeit wurde es dem kleinen Bären Oskar sehr langweilig.

„Mama, wann darf ich wieder draußen spielen, ich weiß nicht mehr was ich machen soll?“

„Ach, Oskar, du weißt doch, wir haben jetzt Winter und draußen ist es kalt und für kleine Bären zu gefährlich draußen zu spielen. Wir können gerne zusammen einen Schneemann bauen, aber du, draußen alleine im Wald - das ist im Winter nicht gut“.

Oskar war sehr traurig. Er überlegte sich: „Was kann ich spielen?“.

Da kam ihm eine Idee: „Ich versuche, den Frühling zu finden, dann kann ich ja draußen spielen!“

Mama Bär war in der Küche beschäftigt und Papa Bär reparierte Oskars Bett. Oskar nutzte die Gelegenheit, um aus der Höhle zu laufen. Er lief und lief und rief immer dabei: „Frühling, ach Frühling komm doch“.

Wie er so lief, merkte er gar nicht, dass er sich immer weiter von seiner Höhle entfernte. Plötzlich bemerkte Oskar, dass es schon dunkel wurde. Im Winter wird es ja immer schnell am Nachmittag dunkel. Da bekam er Angst - denn er wusste den Weg zurück nicht mehr - und rief nach seiner Mama: „Mama, Mama wo bist Du?“. Oskar fing an zu weinen. Er wusste gar nicht, was er tun sollte...

Zum Glück hatten Mama Bär und Papa Bär schnell festgestellt, dass ihr Oskar fehlte. Sie liefen durch den Wald und fanden ihren Oskar nach einiger Zeit auch.

„Oskar, warum bist du denn aus der Höhle gelaufen?“

„Ich habe doch den Frühling gesucht, Mama!“

„Ach, Oskar, mein Kind, der Frühling ist doch eine Jahreszeit, die kann man nicht suchen: Sie kommt nach dem Winter automatisch.“

„Ach so, Mama, ich mach das nie wieder, ich bleibe jetzt immer bei euch und warte gemeinsam mit euch auf den Frühling.“

Mama Bär und Papa Bär nahmen Oskar an die Hand und sie gingen gemeinsam in die Höhle und spielten ein Spiel, und alle waren froh, dass nichts passiert war.

Schreiben Sie eine Frühlings- oder Ostergeschichte gemeinsam mit Ihren Kindern, oder für Ihre Kinder. Senden Sie sie uns an marina.varouta@fortschritt-bayern.de - wir publizieren sie gerne.

 

Lüftet das Beethoven-Geheimnis: Was ist nur los mit Ludwig van Beethoven?

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven schreibt die Sendung „Do Re Mikro, Klassik für Kinder“, einen Wettbewerb für alle Kinder zwischen sechs und 12 Jahren aus. Die Kinder können eine Geschichte schreiben, ein Comic zeichnen oder ein Video drehen und an die Redaktion senden. Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren.


 „Do Re Mikro“ sendet immer auf BR-KLASSIK:

  samstags von 17.05 Uhr bis 18.00 Uhr und

  sonntags von 17.05 Uhr bis 18.00 Uhr.

 

Für das Osterfrühstück: Kunst zum Essen

Bereiten Sie unterschiedliche Zutaten vor und ermutigen Sie die Kinder, ihren Teller selber zu dekorieren. Geben Sie dabei immer wieder Ideen, oder zeigen Sie ihnen diese Fotos. Warum nicht auch ein selbstgemaltes Bild als Vorlage für die Essenskunst hernehmen? Es fördert nicht nur die Kreativität. Ein gesunder, selbst gestalteter Teller wird ganz schnell leer!

Sie brauchen nicht die genauen Zutaten aus meinen Vorschlägen - nehmen Sie einfach das, was Sie zu Hause haben und vertrauen Sie auf die Fantasie Ihrer Kinder.


Spiegelei-Hasen: Spiegelei-Gesicht, Bacon-Ohren, Olivenrondellen-Augen, Schnittlauch-Hasenbart und ein großes Tomaten-Lächeln.


Flauschige Reisküken: Kochen Sie den Reis mit Kurkuma oder Safran. Die Augen sind aus Kürbiskernen, das Nest aus Salzstangen und Schnittlauch, und alles andere aus frischer Karotte.


Spiegelei-Küken: Auf eine Scheibe Brot legt man ein Spiegelei. Den Rest lässt man von den Kindern mit Karottenstücken und Salzstangen dekorieren.


Schnabel, Füßchen und Kopfflaum aus Karotte und Rosmarin, Leinsamen-Augen, Kürbiskern-Flügel, und ein Salzstangen-Schnittlauch-Nest.


 


Mozzarella- oder Ei-Häschen: Eine motorische Herausforderung, sogar für Erwachsene. Dazu brauchen Sie:

Mozzarella-Kugeln oder gekochte Eier; Birnen- oder Karottenstückchen für die Ohren; Chia-, Leinsamen oder Nelken für Augen/Nase; Spaghetti oder Asia-Reisnudeln für den Hasenbart.


Pfannkuchen-Hasenmama mit ihrem Baby: Die beiden haben leckere Bananen-Schoko-Augen, Erdbeer-Wangen, Heidelbeer-Zähne und Himbeer-Nasen. Die Mama hat lange Bananenohren und einen Salzstangen-Hasenbart. Ihr Baby hat kleine Karotten-Öhrchen und Schnittlauch als Hasenbart.

 


Alle diese Essensbilder hat meine 7-jährige Tochter kreiert. Es reicht, wenn Sie die Zutaten vorbereiten und ein paar Anregungen geben. Die Kinder haben viele eigene Ideen.

Du kannst es auch!
Schick mir ein Foto von deiner
Essenskunst, deinen Viren oder deinem
Papiermosaik. Ich freue mich riesig darauf
und veröffentliche es im nächsten Blatt!

Meine E-Mail-Adresse ist: marina.varouta@fortschritt-bayern.de

 Papiermosaik-Osterei

Letzte Woche haben wir Ihnen die Idee gegeben, Mosaikbilder mit Papierschnipseln zu basteln. Lukas‘ Mutter hatte die schöne Idee, Ostereier mit dieser Technik zu basteln! Es ist sehr einfach: dazu brauchen Sie Kleber, eine Schere und bunte Schnipsel aus alten Magazinen, Prospekten, Geschenkpapier oder Tonpapierrest.

 

Male dein Virus!

Welche Farben hat es? Ist es groß oder klein? Lächelnd oder griesgrämig? Böse oder sympathisch? Schnell oder langsam? Laut oder leise? Wie heißt es? Wie spricht es? Male deine eigenen kleinen Viren!

GRAFIK:  Bär-Grafik © Crazy Crayon Designs; Beethoven-Vektor © Vecteezy; Essenskunst: Nepheli Binder, Fotos © M. Varouta