Konduktive Pädagogik – ein Schlüssel zur Inklusion

Bei der 56. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik e. V. in Erfurt setzten unsere Referentinnen Tatijana von Quadt, Geschäftsführerin der FortSchritt Bayern gGmbH, und Dr. Noémie Hermeking, Inklusions- und Diversitybeauftragte bei FortSchritt Bayern, ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion.
Unter dem Titel „Konduktive Pädagogik – ein Schlüssel zur Inklusion von Menschen mit Behinderung“ beleuchteten sie, wie die Konduktive Pädagogik nach András Pető den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ebnen kann – beginnend bereits im frühen Kindesalter.

Tatijana von Quadt gab Einblicke in die Entstehungsgeschichte von FortSchritt Bayern und den Weg, wie die Konduktive Pädagogik ihren festen Platz in Deutschland fand. Anschließend zeigte Dr. Noémie Hermeking anhand einer ethnographischen Studie auf, wie die Konduktive Pädagogik als Orientierungsrahmen für die Qualitätsentwicklung in inklusiven Kindertagesstätten dienen kann.

Die Forschung verdeutlicht, dass Inklusion eine Chance für die gesamte Gesellschaft darstellt. Durch die Weiterentwicklung und Anpassung der Konduktiven Förderung an die individuellen Bedürfnisse von Kindern mit und ohne Behinderung entsteht ein tragfähiges pädagogisches Gerüst, das Teilhabe, Selbstbestimmung und gemeinsames Lernen stärkt.

Mit ihrem Beitrag machten Tatijana von Quadt und Dr. Noémie Hermeking deutlich, dass die Konduktive Pädagogik weit mehr ist als eine Methode – sie ist eine Haltung, die den Blick auf Fähigkeiten, Potenziale und Möglichkeiten richtet.

Inklusion beginnt dort, wo jedes Kind als einzigartig gesehen wird und gemeinsam Neues entstehen darf.