Ayurvedische Musiktherapie

Indien besitzt eine der ältesten Musikkulturen weltweit. Schon mehr als 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung diente die indische Musik nicht nur als ein Kommunikationsmittel, sondern wirkte sich positiv oder negativ auf das menschliche Wohlbefinden aus. Dies geht aus alten indischen Schriften hervor. Auch wir in Europa wenden heute Musiktherapie mit verschiedenen Methoden als eigenständige Heilmethode an, um unsere Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Der studierte indische Homöopath Dr. Upasani – Homöopathie ist in Indien ein Universitätsstudium – hat die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda mit der alten klassischen indischen Musik verbunden. Aus dieser Verbindung ayurvedischer Grundsätze und klassischer indischer Musik entwickelte er eine ayurvedische Musiktherapie. Bei der Vorstellung seiner Therapie in Niederpöcking erklärte Dr. Upasani deren Grundlagen und Funktionsweise. Bei musikalischen Kostproben konnten die Vortragsbesucher die Wirkungsweise der ausgewählten Töne selbst und damit individuell erfahren. Unterstützt wurde Dr. Upasani vom international anerkannten Vokalisten und Meister der klassischen nordindischen Musik Rajendra Kandalgaonkar.

„Immer wieder erstaunt“ von der Wirkung der indischen Heilmethoden zeigte sich der Neurologe Dr. Christoph Garner, bis vor kurzem Chefarzt der Klinik Stift Rottal. Er hatte den Kontakt zwischen dem indischen Arzt und FortSchritt hergestellt. Künftig wollen die Musiktherapeuten von FortSchritt und der indische Arzt ihre praktischen Erfahrungen und Wirkungen aus ihren unterschiedlichen Musiktherapie-Methoden intensiver teilen.