Orange Day in Martinsried

Wenn‘s im Eulen‐Nest orange wuselt …


Was ist das im Eulen-Nest – Menschen mit Schaufeln, Hacken und Pinseln? Warum tragen sie orangefarbene Shirts, Bänder oder Tücher? Das ist der
sogenannte OrangeDay eines Pharmaunternehmens, an welchem dessen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitszeit einem sozialen Zweck zur Verfügung
stellen. Einen Tag lang kamen 13 hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von
GlaxoSmithKline, Hersteller von Fenistil, Voltaren, Dr. Best Zahnbürsten und Sensodyne-
Zahncreme ins Eulen-Nest nach Martinsried, um unter fachmännischer Anleitung und
Mithilfe des FortSchritt Handwerker Teams den Kinderspielplatz neu zu gestalten.
Nach einem Wasserschaden musste die Kinderkrippe mehrere Monate lang saniert
werden. Der Neueinzug der vier Gruppen nahm alle verfügbaren Kräfte in Anspruch, so
dass zu guter Letzt der Garten noch im Dornröschenschlaf lag. „Wir sind sehr froh und
dankbar, dass Sie heute da sind, um den Garten für unsere Kinder wieder flott zu
machen“ bedankt sich Anja Römmert, Leitung der Kinderkrippe bei den gespannt
wartenden Mitarbeitern. Die legten in der Früh mit einem beachtlichen Arbeitstempo
los.
Insgesamt beteiligten sich am OrangeDay rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
München und Hamburg an knapp 30 verschiedenen Projekten. Bereits zum 16. Mal
schwärmten die Teams aus, um ein Tag lang dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird.
Und so wurden im Eulen-Nest zwei Sandkästen erneuert, ein Holzhaus und ein
Lagerhäuschen gestrichen, Apfel- und Birnbäume gepflanzt und welke Buchsbäume mit
Pickel und Schaufel aus der harten Erde ausgegraben. Doch den fleißigen Händen war
das noch nicht genug. In einer endlosen Karawane von Schubkarrenfahrten fuhren sie
Rindenmulch unter die Schaukeln, pflanzten Büsche, legten Hochbeete und ein
Kräuterbeet an und schnitten die Hecken.
Für die Krippenkinder entpuppte sich dieser Tag neben aller Vorfreude auf den neuen
Spielplatz als Highlight. Es war einfach zu verführerisch, das Treiben durch die großen
Fensterscheiben zu beobachten und Rasenmäher, Schubkarren und viele fröhliche
Menschen mit Schaufeln durch den Garten flitzen zu sehen. So manches Kind packte
gleich mal die eigenen Gummistiefel aus, um am liebsten im Sandkasten mitzuhelfen.
Am späten Nachmittag war der letzte Busch gepflanzt, der letzte Pinselstrich getan –
jetzt strahlt der Spielplatz in neuem Glanz und die FortSchritt-Kinder können wieder im
großen Garten herumtollen und im Sandkasten Ritterburgen bauen. FortSchritt sagt ein
ganz großes DANKESCHÖN an das Gartenteam.