Tag der gewaltfreien Kindheit – gemeinsam stark für ein respektvolles Miteinander

Eine gewaltfreie Kindheit ist kein einzelner Moment, sie ist eine Haltung, die wir jeden Tag leben.
Bei FortSchritt Bayern begleiten und ermutigen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unermüdlichem Verständnis und viel Geborgenheit, damit sie sich selbstbestimmt entwickeln können.

Wie Kinder bei uns gewaltfreies Miteinander erleben

In unserer Kinderkrippe Abenteuerland in Niederpöcking wird dieses Thema aktuell besonders greifbar:
Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir ein Projekt, das zeigt, wie wertvoll ein achtsamer Umgang miteinander ist.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die Kinder im Alltag bewegen:

  • Was tut mir gut und was nicht?
  • Wann bin ich traurig, wann glücklich?
  • Wie kann ich anderen helfen und mir selbst?

Mithilfe einer Magnettafel mit kindgerechten Bildern setzen sich die Kinder spielerisch mit diesen Themen auseinander. Sie erkennen Situationen, benennen Gefühle und kommen miteinander ins Gespräch. Dabei wird deutlich, wie feinfühlig Kinder bereits auf die Gefühle anderer reagieren.

Grenzen wahrnehmen und respektieren

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem wichtigen Lernschritt:
Wir bestärken die Kinder darin, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken.

Sie erleben, dass es wichtig ist, „Stopp“ zu sagen, wenn sich etwas unangenehm anfühlt und ebenso, das „Stopp“ anderer zu achten. So entsteht ein Raum, in dem Kinder sich sicher fühlen und lernen, respektvoll miteinander umzugehen.

Die Magnettafel ist jederzeit zugänglich und lädt dazu ein, immer wieder innezuhalten, zu beobachten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Aus kleinen Momenten entstehen so wertvolle Lernerfahrungen.

Gemeinsam wachsen – von Anfang an

Dieses Projekt zeigt, wie bedeutend es ist, soziale Kompetenzen bereits im frühen Kindesalter zu stärken. Kinder sammeln Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg begleiten:
Selbstvertrauen, Empathie und die Fähigkeit, Beziehungen achtsam zu gestalten.

Gewaltfreie Kindheit bedeutet für uns:
Wir begleiten Kinder aufmerksam in ihrer Entwicklung.
Wir nehmen ihre Gefühle ernst.
Wir schaffen Geborgenheit und Orientierung.
Und wir gestalten gemeinsam einen Alltag, in dem Respekt, Vertrauen und Vielfalt selbstverständlich gelebt werden.

Denn genau hier beginnt Inklusion, im täglichen Miteinander.