Hanni und Peter von Quadt, die Eltern eines Sohnes mit Cerebral Parese, stoßen auf der Suche nach einer geeigneten Therapie für ihren Sohn in Ungarn auf die Konduktive Förderung. Die ganzheitliche Methode hat der ungarische Arzt und Neurologe András Petö entwickelt. Sie geht von der Annahme aus, dass es sich bei Cerebral Parese und Bewegungsschädigungen nicht um Krankheiten, sondern um Lernstörungen handelt. In diesem Sinne korrigiert die Konduktive Förderung nicht die Fehler, sondern hilft betroffenen Menschen, das Fehlende zu erlernen. Dazu bringt die Konduktive Förderung (conducere= zusammenführen) Ansätze aus verschiedenen Fachdisziplinen wie der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologie und Pädagogik zusammen und fördert die Betroffenen individuell. Je früher Kinder mit der Förderung beginnen, umso besser.

Den Kontakt zum Petö Institut in Budapest, das András Petö gegründet und bis 1967 führte, vermittelte dem Ehepaar von Quadt der damalige Börsenguru und gebürtige Ungar André Kostolany.